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„Das Normale bewährt sich im Alltäglichen: Das war nach dem Zweiten Weltkrieg so, als Trümmerfrauen, Flüchtlinge, Kriegsteilnehmer, Schrebergärtner und Häuslebauer darangingen, Deutschland wieder aufzubauen.“ – das kann man hier lesen.
Das auch: „Wer in der Gesellschaft, in Literatur, Kunst und Musik etwas gelten und anstoßen wollte, musste den Mut zum Anstößigen, zum Tabubruch oder gar zur Revolution haben. Das Bekenntnis zur Homosexualität („Und das ist gut so!“), der Gebrauch von Rauschmitteln („Grenzen des Bewusstseins erweitern“) oder die Umgehung der Steuerpflicht („Der Staat ist ein Räuber“) sind Ausdruck einer Entwicklung, die sich im Interesse von Individualität und Selbstbestimmung aus gesellschaftlichen Normen und Bindungen lösen will.“ Und das kommt von Herrn Stolte.
Mich erschrickt , wenn man Drogengebraucher und Leute, die ihre Sexualität frei ausleben zusammen mit Leuten, die Steuern hinternziehen, in einen Hut wirft. Wobei auch die Frage nach einem Staat, der genau das seinen Bürger_innen ermöglicht, im Raum steht. Aber das ist ein anderes Thema.
Herrn Stoltes „damals, als wir noch Trümmerfrauen waren, war alles besser“-Rhetorik finde ich fatal und gefährlich.

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