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etwas überraschend kamen wir heute im sachsenspiegel.
sieben tage kann der beitrag in der mediathek des mdr angesehen werden.
einfach hier klicken, den sachsenspiegel vom 13.12.2008 auswählen und dann zu minute 14.45h vorspulen. ich finde „ein kleiner knäul von widerständlern“ eine sehr schöne anmoderation. und der beitrag ist sehr gut gelungen 🙂

noch ein nachtrag, da es offensichtlich unklarheiten wegen einer formulierung im beitrag gibt:
vielleicht muss ich mal ein bisschen licht ins dunkel bringen: was die stricktreffen angeht unterscheidet sich das leipziger modell von den vielen anderen, die gar nicht in abrede gestellt werden, davon, dass in leipzig ein treffpunkt besteht, den wir alle ehrenamtlich gemeinsam finanziell und organisatorisch so tragen, dass in der regel sechs tage die woche offen ist – will sagen: werktäglich von 17-22h und sonnabends von 13-20h kann jede_r einfach kommen und da sein. ich denke, dass es diese form so nicht überall gibt. damit will ich keine bewertung treffen, im gegenteil. jeder kreative treffpunkt hat seine geschichte und besitzt seine eigene form, mit der er gut funktioniert und existiert. dass das im beitrag verkürzt dargestellt wurde, bedauere ich, diese aussage hat von uns so niemand getroffen. mir ist in deutschland kein vergleichbares stricktreffen bekannt, das in dieser form funktioniert, aber ich bin über enstprechende hinweise sehr dankbar.
habt alle einen schönen sonntag!

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10 Comments

  1. von wegen ein „kleiner Knäuel von Widerständlern“!!! Millionen von Mitstrickern sind um euch herum *lach* – aber ins Fernsehen schaffen es halt nur die ganz besonderen Exemplare 😉

    Ein schöner Beitrag!

    Und um euer Café beneide ich euch glühend!!!

    Liebste Grüße
    Ricarda

  2. Schöner Beitrag – aber „deutschlandweit einzigartig“ stimmt ja nun auch nicht. Wieso recherchieren diese Fernsehfuzzis bloß so schlecht bzw. gar nicht?

    Liebe Grüße
    Tina

  3. Lieber Klemens,
    ich habe es mir angesehen und bin echt begeistert. Hach, da habe ich gemerkt, was mir doch ein ganz wenig oder ein bisschen mehr fehlt ……………… IHR und DAS CAFÉ!!!!
    Liebe Grüße, Catrin, die es trotzdem deutschlandweit einzigartig findet!!!!

  4. der beitrag ist wirklich hübsch geworden. was man so alles in 100 sekunden packen kann.
    liebste grüße
    andrea

  5. Hm, der Beitrag ist sehr nett gewesen, aber ich denke auch, er war sehr schlecht recherchiert. Da sollten doch gerade Journalisten am Puls der Zeit sein und sind es doch nicht. Man sieht eben nur, was man sehen will.
    Adventssonntagsgrüße
    Kristin

  6. Hallo Klemens,

    ich weiß noch von Treffen in Köln, Dortmund, Stuttgart und Hagen.

    Vielleicht sollte man den Herrschafften vom Fernsehen mal ne Liste zusammenstellen, damit die mal begreifen, daß die Gemeinde der Stricker/innen gar nicht so klein ist.

    lg
    Sabine

  7. vielleicht muss ich mal ein bisschen licht ins dunkel bringen: was die stricktreffen angeht unterscheidet sich das leipziger modell von den vielen anderen, die gar nicht in abrede gestellt werden, davon, dass in leipzig ein treffpunkt besteht, den wir alle gemeinsam finanziell und organisatorisch so tragen, dass in der regel sechs tage die woche offen ist – will sagen: werktäglich von 17-22h und sonnabends von 13-20h kann jede_r einfach kommen und da sein. ich denke, dass es diese form so nicht überall gibt. damit will ich keine bewertung treffen, im gegenteil. jeder kreative treffpunkt hat seine geschichte und besitzt seine eigene form, mit der er gut funktioniert und existiert. dass das im beitrag verkürzt dargestellt wurde, bedauere ich, diese aussage hat von uns so niemand getroffen. liebe grüße derweil: klemens

  8. Lieber Klemens,
    es ging gar nicht um die Einzigartigkeit des Cafés, die stelle ich gar nicht in Abrede.
    Aber Stricken ist nicht aus der Mode und schon längst wieder ein Trend. Würden die Journalisten, die solche Beiträge verfassen, sich dann auch mal näher mit Mode befassen, würden sie sehr schnell merken, dass Strickwaren auch bei den großen Designern wie selbstverständlich dazu gehören. Was beim Stricken tatsächlich aus der Mode ist, ist, dass man kratzige Wolle verwendet in drögen Farben oder aus Plastik. Es gäbe zu diesem Thema sehr viel mehr zu sagen, als darauf hinzuweisen, dass es in Leipzig so etwas besonders Tolles gibt. Das ist sozusagen das Sahnehäubchen obendrauf. In diesen Beiträgen sieht es vielmehr immer so aus, als seien die Menschen, die Stricken als Hobby angeben, eben immer noch verstaubte, ältliche Damen. Es wird sozusagen journalistisch belächelt – und das ärgert mich daran. Was immer unterschlagen wird, ist eben einfach die Kreativität und die Begeisterung. Aber gut, Journalisten sind eben Journalisten … und oft genug wird das Gesagte nicht gehört oder nicht verstanden.
    Macht Euch doch niemand einen Vorwurf 😉
    Adventsgrüße
    Kristin

  9. jetzt möchte ich auch noch etwas dazu sagen. wir haben beim dreh und auch beim besuch der schreibenden presse immer betont, dass es eine große strickgemeinschaft gibt und diese mehr oder weniger über die blogwelt verbunden ist. die reporterin von der zeitung war damals ziemlich lange bei uns und die fernsehleute haben ihre infos verwertet. und wir wissen alle, was dann bei 100 sekunden beitrag übrig bleibt. das ist nicht immer ausreichend. und wir haben bemerkt, dass man dreimal beim dreh oder interview das gleiche erzählen kann (es kommen ja auch immer die gleichen fragen) und dreimal ist der beitrag am ende total anders. ich fand diesen schön, vor allem, weil der spaß rüber kam, den wir im café haben. und diese freude am stricken und der spaß miteinander sind doch am ende wichtig.
    liebe adventsgrüße an alle
    andrea

  10. Hallo Klemens,

    siehste, ich glaube ich habe Euer Strickcafé immer falsch gesehen. Ich dachte, das wäre – ähnlich wie das Wolltreffer – gleichzeitig bzw. in erster Linie ein Wollgeschäft und das Café würde sozusagen nebenher laufen. Aber Ihr seid gar kein Geschäft, sondern tatsächlich ein reiner Treffpunkt, richtig? D.h. Ihr teilt Euch Miete, Strom etc., verdient aber gar nichts damit? Dann seid Ihr natürlich deutschlandweit einzigartig.

    Liebe Grüße
    Tina


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