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Monthly Archives: Januar 2010

aus dem „sock along club“ von dibadu stammt die wolle für dieses paar socken. es ist eine gleichberechtigte merino-tencel-mischung. am anfang war ich ein bisschen skeptisch, wie das eben manchmal so ist. aber beim stricken verflog sie, die skepsis und wurde zur hellen freude. ich würde sie wieder verstricken.
die socken haben kein wirkliches muster, dafür die größe 40 (gestrickt mit 2,75er nadeln) und sind 77g schwer.

und dann: merino extra soft. von frau handgefaerbt. mit einem meerezauberzopf. die wolle mag offensichtlich muster. und ich die wolle und das muster.
größe 39, 2,75er nadeln und 103g.

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ziemlich grüne socken sind gestern fertig geworden. was bei einer wollmeisenfärbung mit dem namen „löwenzahn“ durchaus erwartbar war. größe 44. 117g. seitenzopf. und 2,5er nadeln.

und dann wäre da noch ein anstrickbild…

ein kleiner nachschlag frisch zubereiteter socken ist fällig. nach dem gruppenbild nun die einzelnperformances:

socken in größe 46 aus der schoenfaerberei. die sollten wild werden, haben aber logischerweise geringelt. dafür wiegen sie 82g.

dann eine fee. eine böse fee, um genau zu sein. die hat mal im dornroeschenschloss gewohnt. jetzt haben sich 65g von der fee zu socken in größe 38 verwandelt. was so eine fee alles kann 😉

dann socken in größe 36 aus einer „halbstark“färbung von tausendschoen. die hätte ich mir anders vorgestellt, aber schön sind die dennoch. und 64g schwer.

dann ein klassiker aus drachenwollhausen. ich mag diese farben. und habe sie zu einer größe 39 umgebaut. 34g sind vom strang noch übrig.

auch aus drachenwollhausen kam die wolle für diese socken. das ist die dicke sockenwolle mit ramie. und die macht, auch weil es dreiernadeln sein sollten, die 39 immerhin 85g schwer.

am schwersten sind allerdings die merino-extrafein-ringelsocken, die frau handgefaerbt colorierte. auch größe 39 – und 89g schwer.

und weil ich dringend sonne brauche:

aus einem klassiker aus drachenwollhausen entstanden socken in größe 38 – und die waren weg, bevor sie fertig waren. das hab ich lange nicht mehr erlebt und es hat mich natürlich gefreut, auch wenn die eigentlich schon eine andere bestimmung hatten. aber mensch ist ja flexibel.

es gibt ein bild mit und eins ohne blitz (das musste ja schnell gehen, weil die herren strümpfe ja gleich fortwandern wollten):

klemens1

klemens

und gucken kann ich auch:

café5

und dann hab ich ein richtig grooviges lied gefunden, das mir seit dem ersten hören nicht mehr aus dem sinn geht:

neues jahr, neue socken. oder so ähnlich.

von der zauberwiese kam eine überraschung, die ich gleich mal ausprobieren musste. für mich auch ein experiment, weil ich es an sich nicht so mit farbverläufen habe. aber dieses paar finde ich richtig hübsch und da es zufälligerweise meine größe bekommen hat, hab ich es auch direkt mal behalten. gestrickt mit 3,5erholz und 103g schwer.
(also es ist dann wohl sechsfachwolle)

und heute hab ich das lied hier wiedergefunden. das macht mich immer ganz dramatisch sentimental:

Dass Homophobie in der bundesdeutschen Gesellschaft ein existentes und wieder zunehmendes Phänomen ist, zeigt Wilhelm Heitmeyer in der neuesten Ausgabe der „Deutschen Zustände“ (Infos hier).
Ein Ausdruck von Homophobie ist die Tatsache, dass schwule Männer kein Blut spenden dürfen.
Der Ausschluss von Personen über ihre angebliche Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, die als Minderheit konstruiert und dann mit schlechten Eigenschaften versehen wird, ist zwar ein immer wieder wahrzunehmender Prozess, der dadurch aber nicht legitimiert sein kann. Dass Schwule kein Blut spenden dürfen liegt daran, dass sie angeblich ein promiskes Sexualverhalten hätten und daher das Risiko, dass Menschen dieser Gruppe sexuell übertragbare Krankheiten hätten, größer sei. Dass hier eine unzulängliche Verallgemeinerung stattfindet, liegt auf der Hand: weder kann mit Sicherheit gesagt werden, dass schwule Männer ein Sexualverhalten haben, das weniger sicher ist, als das von Heterosexuellen, noch kann gesagt werden, dass es keine Heterosexuellen gibt, die ein angeblich unsicheres Sexualverhalten haben. Es kann also davon ausgegangen werden, dass der Ausschluss schwuler Männer vom Blutspenden schlicht eine diskriminierende Praxis darstellt.
Ein besonders krasser Fall ist aus aus Schottland bekannt geworden: Der 21-jährige Dij Bentley, der sich selber als schwul beschreibt, durfte seiner todkranken Mutter kein Blut spenden. Diese starb daraufhin, weil sie das dringend benötigte Spenderblut nicht bekam.
Spätestens hier wird die Unsinnigkeit von bestimmten Regeln oder Ordnungen deutlich.
Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich zu engagieren, gibt es beim Verein Schwules Blut.
Und was Homophobie angeht – da fällt mir nur dieses Lied ein:

…an einen schönen abend gestern: